Ministerpräsident Mappus soll für Rücknahme der Preiserhöhung bei der EnBW sorgen

30. Dezember 2010  Archiv Landtagswahl 2011

 

Ministerpräsident Stefan Mappus soll als neuer Großaktionär bei der EnBW dafür sorgen, dass der Stromkonzern die geplanten Preiserhöhungen für 2011 zurück nimmt. Die Erhöhungen seien nicht gerechtfertigt, sagt Roland Hamm, der Spitzenkandidat der LINKEN für die Landtagswahl im kommenden März.

Denn an der Strombörse sinken die Preise seit zwei Jahren. Doch nur die Großabnehmer profitierten davon. Kleingewerbe und Privatkunden würden dagegen abgezockt.

Wenn sich Mappus mit der Übernahme der EnBW-Anteile von der französischen EDF nicht nur zocken wollte, dann könne er dies jetzt beweisen. Hamm, der auch Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Aalen und Schwäbisch Gmünd ist, befürchtet aber, dass der Ministerpräsident bei der verbraucherfeindlichen Politik der EnBW bleiben wird. Hamm: „Mappus braucht das Geld, um die Zinsen für seinen Milliarden-Deal mit der EDF zu bezahlen.“